Alles über Vergoldet

Vergoldeter Schmuck ist eine attraktive Alternative zu massivem Gold. Wir erklären Schichtdicken, Haltbarkeit und wann vergoldet wirklich Sinn macht.

Was bedeutet vergoldet?

Bei vergoldetem Schmuck wird ein Trägermaterial (meist Sterlingsilber, Messing oder Edelstahl) galvanisch mit einer dünnen Goldschicht überzogen. Die Goldschicht kann in verschiedenen Dicken aufgebracht werden.

Schichtdicken im Vergleich

  • Standard-Vergoldung — 0,5–1 Mikrometer. Günstig, hält nicht lange, verblasst nach wenigen Monaten.
  • Hochwertige Vergoldung — 2–3 Mikrometer. Hält 1–3 Jahre bei pfleglichem Umgang.
  • Vermeil — Mindestens 2,5 Mikrometer auf Sterlingsilber 925. Der europäische Standard für "qualitätsvergoldet".
  • Gold-Filled — Bis zu 100 Mikrometer. Deutlich dicker als normale Vergoldung, hält viele Jahre.

Haltbarkeit und Pflege

Vergoldeter Schmuck verträgt kein Parfüm, Schweiß, Chlor (Schwimmbad, Haushalt) oder Salzwasser direkt. Schmuck nach dem Tragen mit weichem Tuch abwischen. Nie reinigen mit aggressiven Mitteln.

Für wen ist vergoldet die richtige Wahl?

Vergoldeter Schmuck eignet sich perfekt für Trendstücke die du nicht für die Ewigkeit kaufst, für Modeschmuck der zu verschiedenen Outfits passt, oder wenn Gold-Optik gewünscht ist aber das Budget begrenzt ist. Für Verlobungsringe, Eheringe oder Erbstücke lohnt sich die Investition in massives Gold.

Häufige Fragen zu Vergoldet

Wie lange hält vergoldeter Schmuck?

Je nach Schichtdicke und Pflege 6 Monate bis mehrere Jahre. Vermeil auf Silber 925 hält mit guter Pflege 2–5 Jahre.