Auf einer Yogamatte schwitzt du, liegst mit dem Gesicht auf ihr — Hygiene ist also kein Luxus, sondern Pflicht. Die gute Nachricht: Reinigung ist einfach, wenn du weißt wie.
Nach jeder Übung: Ein feuchtes Tuch oder ein Mikrofaser-Tuch mit etwas Wasser reicht aus, um Schweißrückstände zu entfernen. Spezielle Yoga-Mat-Sprays aus dem Handel funktionieren, sind aber nicht nötig. Eigenmischung: 1 Teil weißer Essig + 3 Teile Wasser + ein Tropfen Teebaumöl. Günstig, effektiv, antimikrobiell.
Einmal pro Woche bei regelmäßiger Nutzung: Matte mit lauwarmem Wasser und einem Tropfen mildem Spülmittel abwaschen. Gründlich mit klarem Wasser nachspülen — Seifenreste machen die Oberfläche rutschig.
Was du vermeiden solltest: Heiße Waschmaschine, harte Bürsten, Bleichmittel. PVC und TPE-Matten überstehen das oft nicht unbeschädigt. Naturkautschuk-Matten nie in die Sonne legen zum Trocknen — UV-Strahlung macht das Material porös.
Trocknen: Aufhängen oder flach liegend an der Luft trocknen lassen. Niemals aufgerollt wegräumen solange sie noch feucht ist — das fördert Schimmel und Geruchsbildung.
Kork-Matten sind am pflegeleichtesten: Kork ist von Natur aus antimikrobiell, Bakterien haben kaum eine Chance. Ein feuchtes Tuch nach der Session reicht meistens.