PVC ist günstig, langlebig — aber nicht abbaubar. Das ist ein Problem, das die Yogaszene zunehmend ernst nimmt. Die Alternativen sind Matten aus Naturkautschuk, Kork, recyceltem TPE oder Jute. Diese Materialien lassen sich am Lebensende recyceln oder kompostieren, ohne Schadstoffe freizusetzen.
Besonders Naturkautschuk hat sich etabliert. Er liefert ausgezeichneten Halt, ist nachhaltig gewonnen und bei vielen Herstellern FSC-zertifiziert. Der Nachteil: Naturkautschuk-Matten sind schwerer und empfindlicher gegenüber UV-Licht — sie sollten nicht dauerhaft in der Sonne liegen.
Was beim Kauf konkret hilft: auf Zertifizierungen achten. OEKO-TEX, Blauer Engel oder GRS (Global Recycled Standard) sind verlässliche Hinweise auf geprüfte Materialien. Günstige Matten ohne Kennzeichnung enthalten oft Weichmacher — gerade beim Sport ein relevanter Punkt.